Rhabarber - Im Frühling ist es wieder soweit

14.04.2020


Rheum rhabarbarum , 

Wie der Rhabarber botanisch heißt , stammt ursprünglich aus der Himalaja-Region und gehört zu der Familie der Knöterich-Gewächse. 

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts wird er auch in Europa angebaut . Dank der enthaltenen Zitronen-, Apfel- und Oxalsäure schmeckt Rhabarber fruchtig und sauer weshalb man Ihn gerne als Obst bezeichnet . Tatsächlich ist der gewöhnliche Rhabarber ein Gemüse.

Früher war Rhabarber vor allem in der arabischen Medizin von Bedeutung .

Rhabarber ist gesund , da er einen niedrigen Kalorien- und einen hohen Calcium- , Phosphor- Vitamin-C- und Kaliumgehalt hat .

Besonders der hohe Anteil an Kalium trägt zu einer Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes bei und hilft bei der Kohlenhydrat-verwertung und Eiweißsynthese.

Die Antioxidanzien helfen den Körperzellen sich vor freien Radikalen (Sauerstoffverbindungen im Körper) zu schützen und wirken sich somit positiv auf das Immunsystem aus .

Aber Vorsicht :

Rhabarber enthält Oxalsäure .

Die giftige Oxalsäure befindet sich vor allem in den Blättern , weshalb diese auch nicht essbar sind .

Aber auch in den Stielen ist der Oxalsäure Gehalt noch recht hoch. Besonders Kinder und Personen , die an Nieren- oder Gallenerkrankungen sowie Gicht leiden , sollten Rhabarber deshalb meiden.

Für gesunde Erwachsene und Jugendliche ist sie allerdings völlig unbedenklich .

Trotzdem  sollten Sie Rhabarber  immer geschält und gegart verzehren, denn roh enthält er zu viel Oxalsäure und ist nicht bekömmlich.